Neuseeland: Wicked Camper, Goat Island Marine Park, Bay of Island, Cape Reinga, Waipoua Forest, Coromandel Peninsula, White Island, Rotorua, Tamaki Mauri Village, Wai-O-Tapu Thermal Wonderland, Taupo, Tongariro Alpine Walk und Mt. Taranaki

Freitag - Dienstag (07.11 - 18.11.08) Kia ora. Nach etwa drei Flugstunden und zwei Stunden Zeit Verlust bin ich wohlbehalten in Auckland (Neuseeland) angekommen. Bin mit dem Shuttle Bus in die Stadt gefahren wo mich dann Annette und Richard (Couchsurfing Host) abgeholt haben. Bei Ihm habe ich dann auch Übernachtet und am Samstagmorgen sind wir meinen Wicked Camper- Van abholen gefahren.

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Wicked Camper NZ


Dann ging es mit Annette auch schon los Richtung Norden. Erster Stopp war dann der Goat Island Marine Park und anschließend ging es noch weiter bis zum Pakiri Strand wo wir dann auch unser Lager am Strand aufgeschlagen haben.

Am nächsten Tag ging es dann weiter den so genannten „Twin Coast Discovery Highway“ hinauf bis zu den Whangarei Falls. Nicht die spektakulärsten Wasserfälle dafür aber die am Meisten Fotografierten. Und so habe ich natürlich auch paar Bilder geknipst bevor es weiter vorbei an Städten wie Ngunguru, Tutukaka und Matapour hinauf bis nach Russel (Bay of Island) ging. Anschließend wurde mit der Fähre von Okiato nach Opua übergesetzt und wir sind weiter bis nach Paihia. Von da sind wir dann nach Kerikeri zu einem anderen Couchsurfer den Annette geschrieben hatte. Der hat uns dann auch in der Stadt das älteste Stein- sowie Holzhaus Neuseelands gezeigt – laut eigenen Angaben. Ob es wirklich das älteste ist oder war keine Ahnung. Gut möglich das jede Stadt in Neuseeland ein ältestes Haus hat, wer weiß. Sind dann bei Einbruch der Dunkelheit auch noch weiter bis zur 60km entfernten Matauri Bay gedüst bevor es zurück nach Kerikeri ging.

Am Montag ging es dann weiter hinauf bis zum 90 Meilen Strand und zu Sanddünen bevor wir das Cape Reinga erreicht haben. Das ist der Nördlichste Zipfel Neuseelands wo auch ein Leuchtturm steht und es immer sehr windig daher geht. Und bis auf die vielen anderen Touristen (10-12 Busse) war es auch ganz schön.

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Cape Reinga


Von da ging es dann wieder gen Süden bis nach Ahipara wo wir ein Ringel auf dem 90 Meilen Strand gefahren sind. Danach ging es noch weiter bis nach Kohukohu wo wir uns an den Fähreanlegeplatz gestellt haben.

Am Morgen ging es dann mit der Fähre zur anderen Seite nach Rawane und von da weiter bis nach Omapere wo es auch einen tollen Lookout (Aussichtspunkt) auf den Hokianga Harbour gibt. Anschließend sind wir in den Waipoua Forest gefahren wo es einen alten und dicken, so genannten, Kauri (Baum) gibt. Über Dargaville ging es dann nach Whangarei und von da zurück nach Auckland. Da sind wir dann ein Ringel durch die Stadt gefahren – hatte ja noch nichts weiter von der Stadt gesehen – bevor wir zu Richard’s Haus gefahren sind. Mit Ihm und seinen beiden Hunden (der eine ist Kessie ziemlich ähnlich) sind wir dann am Abend zum Bethells Strand (Te Henga, Westküste) gefahren und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.

Am Mittwoch war Waschtag und ich habe meine Klamotten gewaschen – muss ja auch mal sein ne. Am Nachmittag sind dann drei Dänen gekommen die bei Richard übernachtet hatten bevor Sie Neuseeland unsicher gemacht haben. Mit Ihnen und Richard’s Freunden gab es dann am Abend ein großes Barbecue mit allen drum und dran. Ich habe es mir dann später im Van gemütlich gemacht da das Wohnzimmer einfach überbelegt war.

Am nächsten Tag habe ich meine sieben Sachen gepackt und bin Richtung Thames gefahren. Annette hatte sich unterdessen entschieden zu Woofen, sprich auf einer Farm zu Arbeiten für Verpflegung & Unterkunft. So bin ich allein los, was aber auch was hat. Wie auch immer, bin dann an der herrlichen Küstenstraße entlang rauf bis nach Coromandel Town und von da dann weiter bis zum Hot Beach. Das ist ein Strandabschnitt an dem man, bei Low Tides (Ebbe), ein Loch buddeln kann und das Wasser darin dann von der Erde erwärmt wird. Dummerweise habe ich die Ebbe aber verpasst und war bei Flut angekommen und da war nicht viel mit Loch buddeln da alles unter Wasser war. Bad timing hey. So bin ich dann weiter nach Hahei wo es die Cathedral Cove gibt. Das ist eine Art Höhlendurchgang welcher vom Wasser ausgespült wurde. Nebenan gibt es sogar noch einen kleinen Wasserfall. Und da der Aussichtspunkt direkt am Parkplatz auch nicht schlecht war habe ich die Nacht gleich da verbracht.

Bin dann am Freitag kurz nach Sonnenaufgang raus aus meinem (neuen warmen) The North Schlafsack und bin runter zum Opoutere Strand gefahren. Anschließend ging es weiter bis Tauranga wo ich ein Ringel im Robbins Park gelaufen bin. Danach war ich noch in einem Esquires Cafe, wo man ne Stunde Internet bekommt wenn man etwas bestellt, bin aber nicht dazu gekommen hier etwas zu schreiben. Bin dann weiter zum Mt. Maunganui, der gleich neben Tauranga liegt, und habe diesen 232 Meter hohen Berg bestiegen. Das klingt nicht viel aber es geht doch ganz schön steil hinauf wenn man bedenkt man startet vom Meeresspiegel aus. Von oben hat man dann eine herrliche Aussicht und ich hatte auch das Glück auch einen Paragleiter zuzuschauen der direkt über meinem Kopf seine Runden gedreht hat.

Bin dann noch weiter bis Whakatane von wo Boote nach White Island, einer aktiven Vulkan Insel, fahren. War dann am Puketapu Lookout wo ich mir Abendbrot gemacht und mit einem Mauri (Uhreinwohner) gesprochen habe. Die Nacht habe ich dann aber noch weiter oben auf einem Berg (Kohi Lookout) verbracht.

Am Samstagvormittag war ich kurz am Ohope Strand bevor es mit dem Boot dann nach White Island ging. Da war es dann richtig cool mit Kratern, brodelnden Löchern, Schwefelgerüchen, Rauch usw. Hatten sogar einen Schutzhelm und eine Gasmaske bekommen.

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Helm und Gasmaske


White Island


Nach etwa 60-90 Minuten auf der Insel ging es mit dem Boot dann zurück nach Whakatane und ich bin weiter nach Rotorua gefahren. Da habe ich dann eine Tamaki Mauri Village Tour mitgemacht. Da bekommt man Infos wie die Mauris gelebt haben, welche Begrüßungs- Zeremonien es gab und was traditionell gegessen wurde bzw. wie dieses zubereitet wurde – nämlich unter oder in der Erde mit heißen Steinen. Am Büfett konnte man dann auch selber Süßkartoffel und eine Art Brot- Gemüsemischung Essen. War eigentlich gar nicht so schlecht war.

Medium: www.youtube.com

Außerdem wurden im Bus zur Village gesungen (Mauri was sonst) und es wurden uns einige Wörter gelernt. Kann mich aber nur noch an „Kia ora“ erinnern was so viel wie Hallo bedeutet. Habe mich dann im Kuirau Park abgestellt wo auch schon andere Backpacker- Vans standen. Nachdem ich dann am Morgen eine Runde im Park gelaufen bin, es gibt da nämlich so Löcher wo es brodelt und dampft, bin ich an den Lake Rotorua. Danach ging es weiter nach Wai-O-Tapu ins Thermal Wonderland. Da gibt es einen Geysir der täglich um 10:15 Uhr lossprudelt bzw. wird etwas nachgeholfen damit das auch funktioniert.

Medium: www.youtube.com

Habe mir dann auch noch die anderen Sachen im Park angeschaut bevor es weiter nach Taupo ging. Da war ich an den Huka Falls (Wasserfälle) bevor ich zum Spa Thermal Park bin wo heißes Wasser (geschätzte 45 Grad Celsius) in den Waikato River fließt. Da kann man also reingehen und das Beste man bezahlt dafür keinen Pfennig. So war es auch nicht verwunderlich das jeden Menge junge Leute vor Ort waren.

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Heißes Wasser am Waikato River in Taupo


Nach dem Bad bin ich dann weiter nach Turangi ins Infocenter. Wollte nämlich eigentlich den Tongariro Alpine Walk (Tageswanderung) machen aber man meinte zu mir das fällt wohl ins Wasser.

Nachdem ich die Nacht mal wieder an einem Aussichtspunkt verbracht habe bin ich am Montag im strömenden Regen nach Whakapapa gefahren wo ich dachte vielleicht sieht man ja da etwas vom Tongariro National Park. Oben angekommen hatte es aber immer noch geregnet und es kam auch noch dichter Nebel dazu.

So war das wohl nix mit Bilder machen vom Mt. Ngauruhoe auch bekannt als Mt. Doom vom Herr der Ringe. Aber so ist das wenn das Wetter mal nicht auf meiner Seite ist. Und da ich keine 2-3 Tage warten will/kann bis das Wetter besser wird ging es halt weiter auf dem Forgotten World Hwy bis nach Stratford. Ach so, auf dem Weg fährt man auch durch eine kleinen Ort (Whangamomona) der in eine eigene Republik hat nach Unstimmigkeiten mit der Neuseeländischen Regierung.

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Republik of Whangamomona


Von da habe ich einen kleinen Abstecher zu den Dawson Falls gemacht von wo man eine herrliche Aussicht auf den Mt. Taranaki (2518m) hat. Über Stratford bin ich dann bis New Plymouth gefahren von wo ich nun von einem Esquires Cafe schreibe.

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Mt. Taranaki


Heute (Dienstag) geht es dann nun weiter die Westküste runter (mal schauen wo ich noch so Zwischen- Stoppe) bis nach Wellington von wo ich dann die Fähre auf die Südinsel nehme. So viel für den Augenblick… Ciao Elias

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2 Responses to “Neuseeland: Wicked Camper, Goat Island Marine Park, Bay of Island, Cape Reinga, Waipoua Forest, Coromandel Peninsula, White Island, Rotorua, Tamaki Mauri Village, Wai-O-Tapu Thermal Wonderland, Taupo, Tongariro Alpine Walk und Mt. Taranaki”  

  1. 1 Miriam

    Hey Brüderchen

    Ist ja voll krass was du in der kurzen Zeit alles erlebt hast. An vielen Orten war ich auch und ich schwelge sozusagen gerade in Erinnerungen… ich wünsch dir weiterhin eine gute Reise :-)

    Deine Miriam

  2. 2 Dagmar Lange

    Hey, ist ja schön, was du schon alles sehen konntest. Danke für deinen Bericht. Wünschen dir weiter gute Fahrt und schönes Wetter. Morgen ist bei uns in Sachsen Feiertag (Bußtag). Liebe Grüße!


 

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